Wie wirkt D-Mannose ?

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Ein Vergleich zwischen D-Mannose in Pulverform, Tabletten und D-Mannose sublingual:

Je nach Art der oralen Einnahme gelangt D-Mannose auf zwei verschiedenen Arten ins Blut:

1) In Tabletten oder in Pulverform. D-Mannose wird mit Wasser eingenommen:

2) In Pulverform, durch sublinguale Aufnahme unter der Zunge. D-Mannose kann ohne Wasser eingenommen werden:

In beiden Fällen, ist es wichtig zu verstehen, wie D-Mannose in die Harnblase gelangt:

D-Mannose wird im Gegensatz zu allen anderen Einfachzuckern (wie z. B. Fruktose, Laktose oder Saccharose) in den verschiedenen Verdauungsphasen nicht verstoffwechselt. Das heisst, D-Mannose bleibt auf dem Weg durch den Verdauungstrakt (Mund-Magen-Dünndarm-Dickdarm) intakt.

Die Aufnahme ins Blut, die bei der Passage vom Verdauungstrakt in den Blutkreislauf eintritt, ermöglicht somit eine Übertragung des vollständigen und unveränderten D-Mannose Moleküls. Diese Eigenschaft von D-Mannose macht es zu einen „akalorischen“ Zucker, der keine Kalorien liefert und den Blutzuckerspiegel nicht verändert.

Merke: D-Mannose ist ein Einfachzucker der vom Körper nicht verstoffwechselt wird.

Interessant zu wissen: Bei Einnahme von D-Mannose durch Tabletten oder Kapseln, sollte man wissen, dass es etwas länger dauert, bevor der D-Mannose Zucker ins Blut kommt, da im Verdauungstrakt die Kapsel (oder Tablette) erst zersetzt werden muss, um an den D-Mannose Zucker zu gelangen. Hingegen bei D-Mannose das in Pulverform eingenommen wird, kann das Molekül schon „weiter oben“ im Mundraum, durch die Blutkapillaren aufgenommen werden.

Wenn der D-Mannose Zucker länger im Darmtrakt verweilt, erhöht sich das Risiko, dass er sozusagen „verloren“ gehen kann. Zum Beispiel wird 1g D-Mannose der sublingual (über die Mundschleimhaut) eingenommen wird, fast komplett aufgenommen, während man davon ausgeht, dass es bei 1g D-Mannose der in Tabletten oder Kapseln eingenommen wird, nur weniger als die Hälfte ist.

Bei langer Verweilzeit im Darmtrakt, erhöht sich das Risiko von unerwünschten Kolateraleffekten wie z.Bsp. Durchfall oder Blähungen im Bauch. Einmal im Blut, wird D-Mannose von den Nieren gefiltert und erreicht dadurch den Harntrakt. Die Nieren sind wichtige Organe die Blut filtrieren. Sie machen es möglich, dass D-Mannose über die Harnleiter in die Harnblase gelangt. (Nieren und Harnblase sind durch die Harnleiter miteinander verbunden).

Wirkzeiten in denen die maximale Konzentration von D-Mannose in der Harnblase erreicht wird:

  • 30 Minuten bei sublingualer Einnahme
  • 60 Minuten bei Einnahme in Pulverfrom mit Wasser
  • nach 2 bis 3 Std. bei Einnahme durch Kapseln oder Tabletten.

Die verschiedenen Wirkzeiten sollte man immer vor Augen haben, damit man erst kurz nach dieser Zeit auf die Toilette geht, um zu urinieren.

Zusammenfassend: Die Wahl in welcher Form man D-Mannose zu sich nimmt, ist wichtig, um die Erreger schnell und effektiv wieder los zu werden.

  • Sublingual: D-Mannose ist im Mund löslich. Kann schnell und bequem auch ohne Wasser eingenommen werden. Verpackt in Portionsbeuteln – daher praktisch zum mitnehmen, auf Reisen oder in die Arbeit. Blähungen oder Durchfall werden durch eine sublinguale Aufnahme vermieden.
  • In Pulverform: Zum Einnehmen muss der D-Mannosezucker erst in Wasser aufgelöst werden. Anwendung: bei akuten Episoden und zur Vorbeugetherapie.
  • In Tabletten oder Kapseln zur Vorbeugetherapie und wenn die akuten Episoden schon lange zurück liegen (mind. 3-6 Monate), und wenn man keine Beschwerden mit Blähungen oder Durchfall hat.

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