Wachsen der Bikinizone und Blasenentzündung

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Sind Schamhaare wichtig?

Die zweifellose Antwort ist: ABSOLUT NÜTZLICH!

Über ihre Fähigkeit hinaus, das Eindringen von Krankheitserregern bei direktem Kontakt mit der Vulva- und Vaginalschleimhaut zu begrenzen, schützen Schamhaare den Genitalbereich auch vor mechanischen Aggressionen (Reibung von Kleidung und Unterwäsche, Reiben bei der Penetration während des Geschlechtsverkehr… usw.).

Es ist daher besonders ratsam, dieses schützende „Polster“ zu bewahren, wenn sich das Problem der Blasenentzündung zu einer neuralgischen Störung oder einer Entzündung mit Ausbreitung auf die äußeren Schleimhäute und den Harnweg entwickelt hat.

Zahlreiche Studien erinnern und unterstreichen auch die „Abwehrmaßnahmen“ von Schamhaaren: eine mechanische und biologische Barriere gegen Krankheitserreger, die aus der äußeren Umgebung stammen. Diese Aktion muss jedoch abgewogen werden, indem man sich eine grundlegende Frage stellt: Was sind die auslösenden Faktoren meiner akuten Blasenentzündungs?

Wenn die Blasenentzündung bakteriell ist und durch „Aufsteigen“ auftritt (= uropathogene Keime gelangen durch einen Aufstieg der Harnröhre in die Blase), ist es mehr denn je angemessen, das Schamhaar tatsächlich nicht zu entfernen.

In diesem Zusammenhang können wir verschiedene Beispiele für Blasenentzündung aufführen:

– Koital ohne bakterielle Vaginose oder Dysbiose der Döderlein-Flora

– Kontakt der Genitalien mit Wasser: baden im Meer, im Schwimmbad, Wellnessaufenthalt, Auslandsreisen, Wohnortwechsel (und damit Wechsel des Leitungswassers)

– Wechsel vom Waschmittel, der Waschmaschine oder der Waschtemperatur

– Verwendung einer ungeeigneten Intimwaschlotion oder eines unsachgemäßes Manövers während der Intimhygiene, oder beim Stuhlgang

Zum Thema Haarentfernung

Fest steht: Alle Methoden die der Haarentfernung dienen, verursachen Mikroläsionen der Schleimhäute. Diese Mikroläsionen sind alle potenzielle „Nester“ für uropathogene Keime, die anschließend in die Blase gelangen können (während des Geschlechtsverkehrs z.B.), um eine neue akute Blasenentzündung zu verursachen.

Die Tatsache, dass Sie die Haare loswerden wollen, steht hier außer Betracht. Es ist eine Wahl, eine Mode, ein Wunsch oder ein Bedürfnis. Es geht einfach nur darum, dies zu tun, ohne die Schleimhäute zu gefährden.

Hierzu reicht das Auftragen einer Ad-hoc-Creme nach der Rasur oder Wachsen aus:

– um die Schleimhäute zu beruhigen und die Entzündungen lindern

– um die Heilung von Mikroläsionen zu

erleichtern und zu beschleunigen

– um die uropathogene Wirkung von Keimen zu neutralisieren

Ich rate daher allen, die einen Zusammenhang zwischen Haarentfernung / Rasur und Blasenentzündung sehen, eine Anwendung von Ausilium Crema ein- bis zweimal nach der Rasur auszuprobieren.

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