Christines Bericht: „Mein langer Forschungsweg, um wiederkehrende Harnwegsinfektionen endlich zu heilen“

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Hallo

Wie viele Frauen litt ich sehr lange unter wiederkehrenden Harnwegsinfekten. Durch die Behandlung mit Antibiotika und trotz aller Bemühungen, sie zu vermeiden, entwickelte ich schließlich eine gewisse Resistenz, die sich im Laufe der Jahre verstärkte.

Da ich das Gefühl hatte, dass die Ärzte gegen diese Pathologie hilflos gegenüberstanden, nutzte ich meinen Ruhestand, um noch weiter zu suchen, als ich es je zuvor getan hatte.

Ich hatte bereits den Rat von Doktor Seignalet in seinem Buch „Die Ernährung oder die dritte Medizin“ befolgt und auf Milchprodukte verzichtet. Ein entzündeter Darm mit einer porösen Wand kann Darmbakterien durchlassen, die insbesondere in die Blase wandern können. Jetzt verstand ich, warum ein Bakterium, das normalerweise im Dickdarm vorkommt, in meiner Blase gefunden wurde. Ich lasse das Thema Gluten beiseite, das jedoch im Zusammenhang mit der intestinalen Hyperpermeabilität erwähnt werden sollte.

Mittlerweile sensibel gegenüber dem Begriff „Gateway“, also den Zugang dieser Bakterien, um in meine Blase zu gelangen (obwohl der Inhalt im Prinzip steril sein soll), habe ich sie alle nacheinander untersuchen lassen.

Denn gemäss Hippokrate muss man „die Ursache der Ursachen suchen“ oder wiederum nach Cervantes „der Anfang der Gesundheit, es ist das Verstehen der Krankheit“. Denn schließlich sollte es neben dem psychologischen Faktor auch mechanische oder chemische Gründe für diese Beschwerden geben?

Man hatte mir so oft gesagt, dass die Gründe „multifaktoriell“ seien, also kompliziert, unbekannt, sogar mysteriös… Meiner Meinung nach musste diese Ungenauigkeit, die ganz sinnvoll ist, in Frage gestellt werden.

Während ich also weiterhin auf die Gesundheit meines Darms achtete, überprüfte ich die vorhandenen Gateways, die einem möglichen Versagen ausgesetzt waren.

Es blieben die Skene-Drüsen – auch bekannt als Paraurethraldrüsen-, die, anfällig für Infektionen sind, Harnwegsinfektionen verursachen könnten; ebenso wie die Harnröhre selbst, deren Vorhandensein von möglicherweise stenosierten Teilen zu Schwierigkeiten bei der Harnentleerung führen kann.

Während meiner Recherchen in verschiedenen Foren stoß ich auf einen Urologen, der sich der Problematik von Harnwegsinfektionen hinreichend bewusst zu sein schien. Nachdem er einen guten Gesundheitszustand bestätigt hatte, diagnostizierte er Blasenrückstande. Er verschrieb daher eine retrograde Zystographie, um meine Blase und Harnröhre zu visualisieren. Diese Untersuchung soll ihn vielleicht dazu bringen, an dem seit vielen Jahren an meiner Blase angebrachten TVT-Streifen zu „basteln“. Es handelt sich um ein Gerät zur Beseitigung der weiblichen Stressharninkontinenz, die häufig nach einer Geburt auftritt. Ich möchte darauf hinweisen, dass meine Harnwegsinfektionen größtenteils schon lange vor dieser Behandlung auftraten.

Da also keine Bakterien eindringen konnten, auch nicht durch meine Darmwand, bedeutete das für mich, dass sie sich in meiner Blase befanden und nach einer Antibiotikabehandlung gewissermaßen „wiederbelebt“ wurden? Da fiel mir ein, was mir ein Urologe, Chefarzt der urologischen Abteilung, vor langer Zeit gesagt hatte: „Nach einer Antibiotika-Behandlung kommt es häufig zu Rezidiven. Es sollte 2 Monate lang mit einer Einzeldosis Antibiotikum pro Woche behandelt werden. Was erstmal nachgewiesen werden musste.

Während unseres Gesprächs drängte der Therapeut, ich solle aufhören zu lesen, in dem Sinne, dass er meine Neigung, mich weiter zu dokumentieren und zu recherchieren, bedauerte und sogar misbilligte. Er leugnete auch förmlich die Existenz von Biofilmen, die Bakterien mit großer Intelligenz herstellen, um sich vor äußeren Angriffen, einschließlich Antibiotika, zu schützen. Ich brach in seinem Büro in Tränen aus, aus Angst, mich dieser invasiven Untersuchung unterziehen zu müssen, für die ich vorbeugend ein Antibiotikum nehmen musste.

Zu Hause bestätigte mir mein Lebensgefährte, Chemieingenieur, Fachmann und Experte für Abwassersysteme, dennoch, dass die Bakterien mit ihren Biofilmen die Wände der Abflussrohre auskleiden…. Für mich war klar, dass ich meine Nachforschungen fortsetzen musste.

Damals entdeckte ich die großartige Wirkung von Acetylcystein, das die Eigenschaft hat, Schleim zu verdünnen und aufzulösen. Diese Aminosäure ist einer der natürlichen Wirkstoffe, die in den Produkten der Firma DEAKOS mit Sitz in Italien enthalten sind, mit der ich Kontakt aufgenommen habe. Escherichia Coli (E. coli), Bakterien, die an einem Großteil der Harnwegsinfektionen beteiligt sind, werden durch die Zerstörung ihrer Biofilme in die Blase freigesetzt. Sie klammern sich dann mit ihren Lektinen an die D-Mannose-Moleküle, die sie anziehen und mit dem wasserlassen ausgeschieden werden. D-Mannose ist ein natürlicher Zucker, der vor allem aus Birkenrinde gewonnen und mit Acetylcystein kombiniert wurde. Seine natürliche Präsenz an unserer Blasenwand erklärt, warum sich E. Coli so gerne daran festklammern.

Zusammenfassend möchte ich darauf hinweisen, dass, wenn die Biofilme nicht zerstört werden, die darin eingebetteten E. Coli von Zeit zu Zeit freigesetzt werden, wenn die Blasenumgebung für sie günstig ist. Auf diese Weise verursachen sie wiederkehrende Harnwegsinfektionen, ohne dass dafür keine Erklärung gibt.

Ich hatte einige Telefongespräche, die jedes Mal jeweils etwas eine halbe Stunde dauerten, mit einer jungen Französin dieser Firma, die mich durch die Einnahme einiger ihrer Produkte und durch ihr tiefes Wissen über die Mechanismen, die zu Harnwegsinfektionen führen, betreute. Dies stellte ein gewisses Budget dar, das ich mir glücklicherweise leisten konnte. Den Kauf bereue ich natürlich nicht.

Sie machte mich auch auf eine letzte „Eingangstür“ aufmerksam, von der ich nicht geahnt hatte, dass sie existierte: meine Vagina. Also suchte ich auf ihren Rat hin einen Gynäkologen auf, der Östrogen und auch Progesteron in Form von Vaginaleiern verschrieb. Ich habe auch einige zusätzliche Untersuchungen durchgeführt, um sicherzustellen, dass ich nicht an einer zugrunde liegenden Pathologie oder Infektion litt. Ich nehme die Vaginaleier weiterhin ohne Exzess, aber regelmäßig.

Abgesehen von diesen Vaginaleiern nehme ich nichts anderes. Zur Sicherheit habe ich einige der Produkte aufbewahrt, weil ich mich an das Grauen erinnere, das mir jede erneute Infektion ausgelöst hat und ich lieber eine Sicherheitsreserve habe.

Je mehr Zeit vergeht, desto mehr werden diese Harnwegsinfektionen zur alten Geschichte. Zum Schluss möchte ich darauf hinweisen, dass ich kein persönliches Interesse mit der Firma DEAKOS habe.

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