Wirkung von D-Mannose auf den Darm

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Hallo allerseits !

Da häufig Fragen zu diesem Thema auftreten, möchte ich einige Informationen über die Wirkung von D-Mannose auf die Darmflora veröffentlichen. Ich hoffe, Ihr findet es nützlich. Viel Spaß!

D-Mannose ist ein Zucker. Aber im Gegensatz zu Glukose oder Saccharose ist es ein Zucker, den unser Körper nicht in Kalorien umwandeln kann: super!!! Wir sprechen also von einem „nicht assimilierbarem Monosaccharid“ (um es mit einem medizinischen Fachbegriff auszudrücken).

Was passiert also, wenn man D-Mannose einnimmt?

Also, auf dem Weg zum Darm wird es nicht verdaut und kommt dort an, so wie es ist: Das Molekül ist absolut unverändert. Im Prinzip passiert es den Mund, den Magen und den Dünndarm ohne Probleme.

Das Gute daran ist, dass auf diese Weise die D-Mannose, die in den Blutkreislauf und dann in die Blase gelangt (Nierenfiltration), „funktionsfähig“ ist. Damit meine ich, dass sie in der Lage ist, sich an die pathogenen Bakterien, auf die es trifft, zu binden und sie zu eliminieren. Die Tatsache, dass es nicht assimiliert werden kann, ist also „DER“ Vorteil dieser Substanz zur Beseitigung von Bakterien bei Blasenentzündungen.

Die „Kehrseite der Medaille“ ist, dass der unverdaute Zucker, der im Darm ankommt, dazu neigt, Dysenterieanfälle zu verursachen… Infolgedessen kommt es bei der Einnahme von D-Mannose in den ersten Tagen manchmal zu Blähungen, „weicheren“ oder sogar flüssigen Stuhlgang (nur selten)… ! Unser Organismus gewöhnt sich normalerweise sehr schnell an diese Veränderung und nimmt die notwendigen „Anpassungen“ vor.

Zwar sind manche Menschen aus verschiedenen Gründen empfindlicher (Darmdysbiose aufgrund übermäßiger Einnahme von Antibiotika, chronische Verstopfung, Gluten- oder Laktoseintoleranz, Darmcandidose, unausgewogene Ernährung, u.s.w.) aber dann ist der „Übeltäter“ nicht D-Mannose.

Wenn sich der Körper nicht an diese Veränderung gewöhnt, gibt es dennoch (und zum Glück) kleine „Tricks“, um dieses Problem zu lösen:

– Überschreite nicht die Menge von 1 g (1000 mg) D-Mannose pro Dosis

– D-Mannose nicht zu häufig einnehmen (1g alle 2 / 3h ist auch bei akuter Blasenentzündung ausreichend

=> Befolge grundsätzlich nicht den Ratschlägen bestimmter Fachlabore, die zum Beispiel bei einer Krise von “großen Esslöffeln stündlich” sprechen!!!

– Nimm Probiotika mit D-Mannose ein, wenn Du glaubst, an Dysbiose zu leiden. Sei vorsichtig, Probiotika werden zu den Mahlzeiten eingenommen, D-Mannose außerhalb.

– Begrenze die Einnahme fermentierender Lebensmittel, um explosive Cocktails auf Darmebene zu vermeiden (Hefe, Pilze, Kohl, Hülsenfrüchte usw.) und achte allgemein auf eine gesunde Ernährung

– Halte D-Mannose von den Mahlzeiten fern (zwischen den Mahlzeiten sollten mindestens 2 Stunden vergehen)

– Vermeide übermäßig mineralisierte Getränke

Wenn selbst diese Maßnahmen nicht ausreichen, gibt es glücklicherweise die sublinguale D-Mannose-Lösung: D-MannOro !! Der Inhalt des Beutels, löst sich unter der Zunge auf, geht nicht durch den Darm, und benötigt kein Wasser. Die Wirkung auf die Blase ist daher viel schneller (etwa eine halbe Stunde) und aus diesem Grund ist es in Fällen von postkoitaler Blasenentzündung und in Gegenwart von Proteus geeignet.

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