D-Mannose bei Harnwegsinfektionen, akuter und rezidivierender Blasenentzündung

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Die Zystitis ist eine Erkrankung der unteren Harnwege (Blase/Harnröhre), die mit einer Entzündung der Schleimhaut (= Urothel) einhergeht und häufig mit einer Harnwegsinfektion verbunden ist.

Man schätzt, dass jede zweite Frau irgendwann von dieser Krankheit betroffen sein wird. Eine akute bakterielle Blasenentzündung wird durch die folgenden Faktoren (allein oder in Kombination) bestimmt:

– eine positive zytobakteriologische Untersuchung des Urins auf das Vorhandensein von pathogenen Bakterien

– Brennen und Schmerzen beim Wasserlassen,

– Pollakisurie

– Harndrang

– Hämaturie

Eine Blasenentzündung wird als „wiederkehrend“ eingestuft, wenn in den letzten zwölf Monaten mehr als vier akute Episoden aufgetreten sind.

Die Harnwegsinfektion, die der Blasenentzündung ihren Ursprung gibt, entspricht dem Eindringen pathogener Bakterien in die Blase, die sich dort ansiedeln und das Blasenmilieu besiedeln. Diese uropathogenen Keime haben in der Mehrzahl der Fälle (mehr als 95 % der Harnwegsinfektionen) eine gemeinsame Eigenschaft, die es ihnen ermöglicht, die Blase zu infizieren: Sie haben die Fähigkeit, an der Schleimhaut zu haften. Diese pathogenen Bakterien haben nämlich Hunderte von „Pili“ auch “Fimbrien” genannt (= eine Art winzige Beine), die jeweils in einem „Lektin“ (= eine Art „Harpune“) enden. Genau diese Lektine ermöglichen es ihnen, sich an die Oberfläche der Zellen der Blasenschleimhaut zu heften, indem sie an dort vorhandene Rezeptoren binden. Auf diese Weise können sich krankheitserregende Bakterien an der Oberfläche des Urothels festsetzen, sich dort vermehren und eine Harnwegsinfektion verursachen.

D-Mannose ist ein natürlicher, 100 % pflanzlicher Zucker, der meist aus Birke und Lärche gewonnen wird. Er wird vom Körper nicht verstoffwechselt ( wird nicht in Glukose umgewandelt) und verbleibt daher unverändert im Blutkreislauf, wird dann von den Nieren gefiltert und gelangt in die Blase. Hier kann es seine Wirkung auf krankheitserregende Bakterien ausüben, indem es deren Fähigkeit hemmt, an der Schleimhaut zu haften.

Mündlich eingenommen, bildet D-Mannose in der Blase eine Lektin/D-Mannose-Verbindung, die stärker ist als die Lektin/Urothel-Verbindung.

Auf diese Weise:

– Bindet sich D-Mannose an bakterielle Lektine und verhindert deren Verankerung an der Blasenwand

– die bereits an die Schleimhaut gebundenen Bakterien, lösen sich von ihr ab und binden sich an D-Mannose

– An D-Mannose gebundene Krankheitserreger werden dann einfach und auf natürliche Weise mit dem Urin aus der Blase ausgeschieden.

Aus all diesen Gründen ist die Einnahme von D-Mannose eine interessante und wirksame Maßnahme zur Bekämpfung der bakteriellen Blasenentzündung:

– während der akuten Phase die in der Blase vorhandenen Bakterien beseitigen, die Keimbelastung senken und so die damit verbundenen schmerzhaften Symptome verringern

– vorbeugend einzugreifen, wenn die bakterielle Belastung noch gering ist (also asymptomatisch und nicht identifizierbar), und den Ausbruch einer neuen Infektion und alle damit verbundenen Beschwerden zu vermeiden.

Schließlich muss auch hinzugefügt werden, dass die Einnahme von D-Mannose auch und vor allem ein natürlicher Schutz vor Blasenentzündungen ist. Das heißt, D-Mannose tötet nicht nur Bakterien ab, sondern hilft auch, gegen Antibiotika und Ähnlichem vorzubeugen.

Kurz gesagt: D-Mannose ist der beste Freund der Blase“!

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