Nutzen von Probiotika gegen Blasenentzündung

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Dieser Artikel ist die Antwort auf eine einfache Frage: „Wie können Probiotika bei Blasenentzündung helfen?“.

Zystitis ist eine multifaktorielle Erkrankung, die aus verschiedenen Gründen zu Rückfällen neigt. Die Ursachen für eine Zystitis sind unterschiedlich und von Person zu Person verschieden.

Für eine wirksame und dauerhafte Bekämpfung von wiederkehrenden Blasenentzündungen ist es daher von grundlegender Bedeutung, den oder die prädiktiven und präzipitierenden Faktoren zu identifizieren, um auch hier eingreifen zu können.

Aus diesen Gründen und obwohl D-Mannose ein wichtiger Verbündeter ist, gibt es keinen „universellen“ Präventionsansatz für wiederkehrende Blasenentzündungen, weshalb die Einnahme von Probiotika bei dem einen hilfreich sein kann, bei dem anderen jedoch nicht.

Bei wiederkehrenden Blasenentzündungen werden häufig wiederholt Antibiotika eingenommen. Die chronische Einnahme von Antibiotika hat jedoch Nebenwirkungen, die das Auftreten von Harnwegsinfektionen aufrechterhalten und selbst begünstigen:

– Schädigung der Döderlein-Flora (physiologische Vaginalflora).

– Veränderung der Verdauungsflora

– Verringerung der physiologischen Immunabwehr.

Diese Faktoren bedingen daher häufig die Notwendigkeit der Einnahme von Probiotika, um die physiologische Flora wiederherzustellen und zu unterstützen und so eine bessere Immunkompetenz wiederzuerlangen.

Probiotika sind Mikroorganismen (Bakterien oder Hefen), die, wenn sie lebend verwendet werden, einen Bereich des Organismus wiederbesiedeln, in dem sich physiologischerweise eine symbiotische Kommensalenflora etabliert, die eine optimale Funktionalität und Immunität ermöglicht.

Bei einer wiederkehrenden Blasenentzündung sind diese Bereiche besonders zu beachten:

– Verdauungsflora (Darm)

– Vaginalflora

Eine Dysbiose in beiden Bereichen (einzeln oder gleichzeitig) kann ein direkter oder indirekter Prädiktor oder Präzipitator für akute Blasenentzündungen sein.

Daher ist die Analyse der individuellen Situation und der Risikofaktoren des Betroffenen von grundlegender Bedeutung, um zu entscheiden, ob es sinnvoll ist, die Flora(n) zu unterstützen, und wenn ja, welche Flora(n). Die Art und Weise der Anwendung von Probiotika (oral, lokal, Dosierung usw.) muss aus denselben Gründen von Fall zu Fall festgelegt wer

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